14 results on '"Gefühlsarbeit"'
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2. Stephen Fineman: Emotion in Organizations
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Senge, Konstanze, Senge, Konstanze, editor, Schützeichel, Rainer, editor, and Zink, Veronika, editor
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- 2022
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3. Ängste erleben - Ängste bestehen. Über die kindliche Angst gerade auch in angstvollen Zeiten
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Armbrust, Joachim
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Emotion ,Pädagogik der frühen Kindheit ,Erziehung, Schul- und Bildungswesen ,Emotions ,Angst ,Kind ,Entwicklungsaufgabe ,Developmental Tasks ,Anxiety ,Gefühlsleben ,Angstbewältigung ,Emotional work ,Education ,Sozialpädagogik ,ddc:370 ,Gefühlsarbeit ,Frühpädagogik ,Entwicklungsforschung ,Child ,Elementarbereich ,Affective development ,Affektive Entwicklung - Abstract
Jeder Entwicklungsschritt, speziell in der Kindheit, wird begleitet von Angst. Allzu oft versuchen die Erwachsenen Kinder vor Situationen zu schützen, die ihnen Angst machen. [...] Gefühle der Angst zu meiden, nicht zuzulassen oder auszureden, führt jedoch nicht dazu, Angst als natürliche Emotion kennen zu lernen und mit ihr umgehen zu lernen. [...] Die Angstüberflutung der Erwachsenen schwingt im Feld der Kinder unverstanden mit und sucht auch dort ihren Ausdruck und ihre Bewältigung. Deshalb lohnt es sich für die Kinder, aber auch für Erwachsene, sich mit den kindlichen Ängsten zu beschäftigen. (DIPF/Orig.)
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- 2022
4. Praxeologisch-wissenssoziologische Professionsforschung. Perspektiven aus Früh- und Schulpädagogik, Fachdidaktik und Sozialer Arbeit
- Author
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Bohnsack, Ralf [Hrsg.] <GND:123398045>, Bonnet, Andreas [Hrsg.] <GND:122894715>, and Hericks, Uwe [Hrsg.] <GND:129263400>
- Subjects
Eltern ,Parents ,Lehrerausbildung ,Professionalization ,370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen ,Lehrerrolle ,Day nursery ,Diskursethik ,Secondary education lower level ,Social work ,Right-wing extremism ,Germany ,Krankenhausschule ,Schweiz ,Teaching of German ,Performance measurement ,Foster child ,Gefühlsarbeit ,Videoanalyse ,Kategorisierung ,Lehrer ,Teacher's role ,Leistungsmessung ,Professionalisierung ,Inclusion ,Further education ,Practical training in school ,Explorative Studie ,Schülerleistung ,Habitus ,Englischunterricht ,Longitudinal analysis ,Erfahrung ,Berufsanfänger ,Deutschunterricht ,Videoaufzeichnung ,Jugendarbeiter ,Lower level secondary education ,Framing ,Fachlichkeit ,Longitudinal study ,Switzerland ,Lower secondary education ,Foreign language teaching ,Sociology of knowledge ,Erziehung, Schul- und Bildungswesen ,Lehrer-Schüler-Interaktion ,Empirical research ,Weiterbildung ,Cross-national comparison ,Kindertagesstätte ,Mathematics lessons ,Discourse ,Documentalist ,Organization of education ,Education ,ddc:370 ,Pädagogische Fachkraft ,Social pedagogics ,Achievement differentiation ,Lehrerbildung ,Wahrnehmung ,Deutschland ,Diskurs ,Mehrdimensionalität ,Emotion ,Experience ,Leitfadeninterview ,Kinder- und Jugendhilfe ,Beruf ,Pupil-teacher relationship ,Metapher ,Organisationsforschung ,Achievement measurement ,Teacher training ,Kanada ,Youth work ,Kinderpsychiatrie ,Frühpädagogik ,Inklusion ,Pupil achievement ,School ,Pädagogik der frühen Kindheit ,Guides ,Ungleichheit ,Fremdsprachenunterricht ,Emotions ,Teaching of English ,Lehrer-Alltag ,Soziale Arbeit ,Schulpädagogik ,Lower secondary ,Feldtheorie ,Jugendarbeit ,Profession ,Implizites Wissen ,Habits ,Unterrichtsentwicklung ,Praxeologie ,Reflexion ,Field theory ,Internationaler Vergleich ,Teaching of foreign languages ,Autonomy ,International comparison ,Sekundarstufe I ,Wissenssoziologie ,Occupation ,Early childhood education ,Dokumentarische Methode ,Jugendlicher ,Practice period at school ,Didaktik ,Schulpraktikum ,Autonomie ,Sozialarbeiter ,Group discussion ,Unterrichtspraxis ,Student achievement ,Erzieher-Kind-Beziehung ,Teaching practice ,Training method ,370 Education ,Pupil-teacher relation ,School pedagogics ,Mathematikunterricht ,Canada ,Teacher education ,Teachers' training ,Adolescent ,Pflegekind ,Urteilsbildung ,German language teaching ,%22">Reflexion ,Normativity ,Cooperative learning ,Elterngespräch ,Discourse modes ,Emotional work ,Professionalität ,Sozialpädagogik ,Norm ,Kooperatives Lernen ,Qualitative research ,Stationäre Jugendhilfe ,Learning and teaching development ,Interview ,Professionality ,Rechtsextremismus ,Teaching of a special subject ,Schule ,Teacher ,Occupational beginner ,Mentoring ,Schüler-Lehrer-Beziehung ,Gruppendiskussion ,Leistungsdifferenzierung ,Pflegeeltern ,Qualitative Forschung ,Längsschnittuntersuchung ,Teacher role ,Professionalism ,English language lessons ,Forschendes Lernen ,Normativität ,Fachunterricht ,Empirische Forschung ,Teaching improvement ,Perception ,Bildungsorganisation ,Continuing education ,Teaching of mathematics - Abstract
Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2022, 496 S., Der vorliegende Band bringt die Handlungsfelder Schule, Frühpädagogik und Soziale Arbeit miteinander ins Gespräch und fragt auf dieser Grundlage nach allgemeinen strukturellen Bedingungen und Merkmalen professionalisierter Praxis. Dies gelingt auf der Basis empirischer Analysen im theoretischen Rahmen der Praxeologischen Wissenssoziologie und auf der methodologischen Grundlage der Dokumentarischen Methode. Auf diese Weise können Gemeinsamkeiten zwischen den Handlungsfeldern auf hohem Generalisierungsniveau empirisch rekonstruiert und theoretisch diskutiert werden. (DIPF/Orig.)
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- 2022
5. Emotionen und ihre Bedeutung für die Professionalisierung von Lehrpersonen
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Julia Sotzek
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Professionalization ,Sociology of knowledge ,Erziehung, Schul- und Bildungswesen ,Emotions ,Schulpädagogik ,Assessment ,Handlungsmuster ,Emotional work ,Education ,Professionalität ,Habits ,Judgment ,Apprenticeship trade ,ddc:370 ,Erleben ,Praxeologie ,Teaching profession ,Empirische Bildungsforschung ,Gefühlsarbeit ,Wahrnehmung ,Lehrer ,Professionality ,Emotion ,Professionalisierung ,Wissenssoziologie ,Occupational beginner ,Teacher ,Habitus ,Berufsanfänger ,Professionalism ,Lehrberuf ,Judgement ,Bewertung ,Perception - Abstract
Der Beitrag stellt dar, inwiefern Emotionen das Erleben, Wahrnehmen, Bewerten und Handeln von berufseinsteigenden Lehrpersonen mitbestimmen. Im Fokus steht die Frage, welche professionalisierungsrelevante Bedeutung ihnen zukommt. Daher werden zunächst die diskursprägenden Bestimmungsansätze von Professionalität im Lehrberuf daraufhin befragt, ob und wie Emotionen thematisiert werden und welche Funktion sie in dem jeweiligen theoretischen Blickpunkt erfüllen. Anschließend wird auf theoretischer und empirischer Ebene erläutert, wie Emotionen in einem praxeologisch-wissenssoziologischen Zugang bestimmt und untersucht werden können. Dieser Schritt mündet in eine Prozessstruktur von Professionalisierung, welche mögliche Folgen eines von Emotionen begleiteten Auseinandersetzungsprozesses des Habitus mit wahrgenommenen Normen beschreibt. In einem Ausblick wird die Zuschreibung von Professionalität diskutiert, welche erforderlich ist, um Bewältigungs- und Bearbeitungsformen von erlebten Spannungsverhältnissen zu bewerten. (DIPF/Orig.)
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- 2022
6. Emotional labour in healthcare. The influence of emotional labour on healthcare professionals' job satisfaction with particular focus on nursing staff
- Author
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Mösslacher, Teresa
- Subjects
surface acting ,Gesundheitswesen ,medical staff ,nurses ,Pflegepersonal ,Arbeitszufriedenheit ,Jobzufriedenheit ,emotional dissonance ,Tiefenhandeln ,Krankenhauspersonal ,emotional labor ,Psychische Belastung ,Gefühlsarbeit ,Interaktionsarbeit ,deep acting ,job satisfaction ,Gefühl ,healthcare professionals ,Gesundheitspersonal ,Oberflächenhandeln ,emotional labour ,Darstellungsregeln ,display rules ,Pflegekräfte ,Emotionale Dissonanz ,emotion work ,Emotionsarbeit - Abstract
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Emotionsarbeit im Gesundheitswesen und damit, wie diese die Arbeitszufriedenheit des Personals, im Besonderen von Pflegekräften, beeinflusst. Es erfolgt eine Begriffsdefinition aller Kernfacetten der Emotionsarbeit und es wird erläutert, welche positiven und negativen Auswirkungen diese auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Die theoretischen Ergebnisse zeigen, dass es Zusammenhänge zwischen dem Einsatz von Oberflächenhandeln sowie dem Vorliegen von emotionaler Dissonanz und Arbeitsunzufriedenheit gibt. Es werden Interventionen präsentiert, welche von der modernen Personalführung sowie vom betrieblichen Gesundheitsmanagement berücksichtigt werden können, um zu einer erfolgreichen Bewältigung von Emotionsarbeit sowie zu einer höheren Arbeitszufriedenheit des Gesundheitspersonals beizutragen. The present work deals with emotional labour among healthcare professionals, especially among nurses, and its influences on the employees’ job satisfaction. A definition of the term “emotional labour” in all its facets and its positive and negative consequences among healthcare professionals are presented. The theoretical results show that emotional labour effects job satisfaction negatively, if it is performed as surface acting or emotional dissonance. Additionally, such interventions are introduced that human resource management as well as workplace health management should consider in order to successfully handle employees’ emotional labour and to increase job satisfaction of healthcare professionals. eingereicht von: Teresa Mösslacher Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers Bachelorarbeit Bad Gleichenberg, Fachhochschule Joanneum 2021
- Published
- 2021
7. Gefühlsarbeit im Polizeidienst.
- Author
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Szymenderski, Peggy
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EMOTIONAL labor ,POLICE & society ,ORGANIZATIONAL sociology ,PSYCHOLOGICAL adaptation -- Social aspects ,CONFLICT (Psychology) -- Social aspects - Abstract
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- 2013
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8. "Ich versuch hier auch immer so dieses Amtliche irgendwie noch 'n bisschen zu überspielen." Emotions- und Gefühlsarbeit in der öffentlichen Verwaltung als Ausdruck von Staatlichkeit im Wandel.
- Author
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Englert, Kathrin and Sondermann, Ariadne
- Subjects
CIVIL service ,PUBLIC administration -- Social aspects ,EXPRESSIVE behavior ,EMOTIONAL labor ,PROFESSIONAL identity ,INDIVIDUAL & state - Abstract
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- Published
- 2013
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9. Soziologie der Emotionen und der Fall der Fans
- Author
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Soeffner, Hans-Georg, Schäfer, Mike S., Soeffner, Hans-Georg, and Schäfer, Mike S.
- Abstract
Fans sind (...) nicht irgendwelche Zuschauer, sondern eine besondere Spezies. Sie grenzen sich dadurch von anderen Zuschauern ab, dass sie längerfristig eine intensive emotionale Beziehung zu einem öffentlich zugänglichen, für sie externen Fanobjekt haben – zu einer Person, einer Band oder einem Abstraktum wie einer Filmgattung o.ä. (vgl. Schäfer/Roose 2005: 49). Damit stehen hier und auch in vielen anderen Studien (vgl. Fritzsche 2003: 265ff; Hills 2002: 90; Winter 1993: 71) Emotionen im Mittelpunkt der Definition von Fans.
- Published
- 2014
10. Soziologie der Emotionen und der Fall der Fans
- Author
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Schäfer, Mike S., University of Zurich, Soeffner, Hans‐Georg, Schäfer, Mike S, and Soeffner, Hans-Georg
- Subjects
Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie ,Fußball ,Ritual ,fan ,Freizeitforschung, Freizeitsoziologie ,Sozialstruktur ,social structure ,10240 Department of Communication and Media Research ,horror film ,Emotionalität ,Gefühlsarbeit ,Social sciences, sociology, anthropology ,Popmusik ,070 News media, journalism & publishing ,emotionality ,Sozialwissenschaften, Soziologie ,Ethnology, Cultural Anthropology, Ethnosociology ,emotional work ,Fanatismus ,Horrorfilm ,soccer ,Alltagssoziologie ,Leisure Research ,ddc:300 ,everyday sociology ,fanaticism ,pop music - Abstract
Fans sind (...) nicht irgendwelche Zuschauer, sondern eine besondere Spezies. Sie grenzen sich dadurch von anderen Zuschauern ab, dass sie längerfristig eine intensive emotionale Beziehung zu einem öffentlich zugänglichen, für sie externen Fanobjekt haben – zu einer Person, einer Band oder einem Abstraktum wie einer Filmgattung o.ä. (vgl. Schäfer/Roose 2005: 49). Damit stehen hier und auch in vielen anderen Studien (vgl. Fritzsche 2003: 265ff; Hills 2002: 90; Winter 1993: 71) Emotionen im Mittelpunkt der Definition von Fans.
- Published
- 2010
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11. Expertisierung oder Zementierung von 'Normalität': Gefühlsarbeit in der täglichen Arbeit der ambulanten Altenpflege
- Author
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Rehberg, Karl-Siegbert, Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), Klement, Carmen, Rehberg, Karl-Siegbert, Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), and Klement, Carmen
- Abstract
"Die Altenpflege wurde in den letzten Jahrzehnten durch große soziale Wandlungsprozesse geprägt. Die früher vor allem in den Familien geleistete Pflege und Betreuung ihrer alt gewordenen Angehörigen wird immer mehr von ausgebildeten Altenpflegefachkräften übernommen. Zugleich vollzog sich innerhalb dieses Berufsfeldes eine fortschreitende Ausdifferenzierung der zu leistenden Tätigkeiten, was dazu führte, dass sich in der Pflege in einzelnen Teilbereichen Professionsentwicklungen abzeichnen. Einen besonderen Schub erhielt die Entwicklung des Berufs durch die Einführung der Pflegeversicherung im Jahre 1995, die u.a. die ambulante Pflege stark ausweitete. Die zuvor zumeist stationär arbeitenden Altenpflegekräfte bekamen dadurch ein neues Betätigungsfeld, das sich von dem traditionellen Einsatzfeld in Pflegeheimen stark unterscheidet. Neben der genuin pflegerischen Komponente stellt die Gefühlsarbeit - d.h. die professionelle kommunikative und emotionale Betreuung der Klienten und Klientinnen - einen wesentlichen Bestandteil der Altenpflege dar. Wie in der von der Verfasserin durchgeführten empirischen Studie zur Arbeitssituation von examinierten Altenpflegefachkräften in ambulanten Diensten, in der mittels qualitativer Interviews die Selbstbilder und Handlungen der Berufsakteure interpretativ rekonstruiert wurden, deutlich macht, bildet gerade dieser Bereich die Kontrastfolie zu der von Angehörigen geleisteten Arbeit. Wie die Ergebnisse u.a. zeigen, beschäftigen sich die Pflegekräfte neben den durch die Kranken- und Pflegekassen definierten pflegerischen Aufgaben täglich mit den psychosozialen Problemen ihrer Klienten sowie mit den eigenen Gefühlen, die bei der Pflege entstehen. In der Rekonstruktion dieser Auseinandersetzungen zeigte sich, dass gerade bei der Gefühlsarbeit Handeln und Selbstverständnis der Akteure nicht auf die Dichotomie 'Laienarbeit versus Expertentum' reduzieren lässt, sondern vielschichtige Facetten von reflexiver Beruflichkeit und/ oder Professio
- Published
- 2010
12. Kooperation, Interaktion und 'anderes' Wissen: Überlegungen zu einem neuen Begriff des Arbeitshandelns
- Author
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Rehberg, Karl-Siegbert, Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), Böhle, Fritz, Rehberg, Karl-Siegbert, Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), and Böhle, Fritz
- Abstract
"In dem Referat wird die These entfaltet, dass angesichts der Pluralisierung von Arbeit, die auch von Veränderungen in den Kernsektoren industrieller Arbeit eine Erweiterung und Revision des Verständnisses von Arbeit als ein auf die Bearbeitung (materieller und immaterieller) Objekte ausgerichtetes instrumentelles, planmäßig, rationales Handeln notwendig ist. Dies erfolgt in vier Schritten: I. Zunächst wird am Beispiel der Diskussion zur Wissensarbeit von einer vorschnellen Verabschiedung des 'traditionellen' Verständnisses von Arbeit gewarnt. Die viel zitierten Diagnosen einer Ersetzung von Arbeit durch Wissen beruht auf einem verkürzten betriebswirtschaftlichen Verständnis von Arbeit als 'ausführende' Arbeit. Diese Diskussion zum Wandel von Arbeit fällt konzeptuell hinter dem in der Industriesoziologie längst vorhandenen Begriff von Arbeit gerade auch als 'geistige' Arbeit zurück. Demgegenüber richtet sich die hier zur Diskussion gestellte Erweiterung auf die Abgrenzung zwischen gegenstandsbezogener Arbeit und sozialer Interaktion sowie die Dominanz planmäßig-rationalen Handelns. 2. Die Abgrenzung zwischen instrumenteller, auf die Bearbeitung materieller und immaterieller Objekte gerichteter Arbeit einerseits und sozialer Interaktion andererseits verliert in zweifacher Weise an Trennschärfe: Zum einem durch personenbezogene Arbeit im Bereich von Dienstleistungen (front-line-work); zum anderen durch die Integration von Kooperation als Arbeitsaufgabe im Rahmen neuer gruppen-, projekt- und teamorientierten Formen der Arbeitsorganisation. Vor diesem Hintergrund werden konzeptuelle Erweiterungen in Richtung von Gefühls-, Emotionsarbeit sowie kooperativen und interaktiven Arbeitshandelns vorgestellt. 3. Eine zweite konzeptuelle Erweiterung bezieht sich auf Grenzen des planmäßigen und kognitiv-rationalen Handelns. Unter Bezug auf Ergebnisse der Professions- und Expertiseforschungen, Untersuchungen zu Grenzen der Informatisierung von Arbeit und künstlicher Intelligenz wir
- Published
- 2010
13. Kooperation, Interaktion und 'anderes' Wissen: Überlegungen zu einem neuen Begriff des Arbeitshandelns
- Author
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Böhle, Fritz, Rehberg, Karl-Siegbert, and Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
- Subjects
knowledge ,labor ,documentation ,Sociology & anthropology ,Kooperation ,Begriff ,Gefühlsarbeit ,Dokumentation ,service ,soziale Kompetenz ,emotionality ,Rationalität ,social competence ,emotional work ,social change ,Informatisierung ,artificial intelligence ,group work ,Handlung ,ddc:100 ,ddc:301 ,teamwork ,job design ,Kompetenz ,Sociology of Work, Industrial Sociology, Industrial Relations ,competence ,rationality ,interaction ,cooperation ,work organization ,Teamarbeit ,Wissen ,Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen ,sozialer Wandel ,Emotionalität ,Philosophy, Ethics, Religion ,Arbeitsorganisation ,künstliche Intelligenz ,Philosophie, Theologie ,anwendungsorientiert ,Interaktion ,informatization ,Philosophie ,Gruppenarbeit ,Philosophy ,Soziologie, Anthropologie ,applied research ,Dienstleistung ,action ,Arbeitsgestaltung ,concept ,Arbeit - Abstract
"In dem Referat wird die These entfaltet, dass angesichts der Pluralisierung von Arbeit, die auch von Veränderungen in den Kernsektoren industrieller Arbeit eine Erweiterung und Revision des Verständnisses von Arbeit als ein auf die Bearbeitung (materieller und immaterieller) Objekte ausgerichtetes instrumentelles, planmäßig, rationales Handeln notwendig ist. Dies erfolgt in vier Schritten: I. Zunächst wird am Beispiel der Diskussion zur Wissensarbeit von einer vorschnellen Verabschiedung des 'traditionellen' Verständnisses von Arbeit gewarnt. Die viel zitierten Diagnosen einer Ersetzung von Arbeit durch Wissen beruht auf einem verkürzten betriebswirtschaftlichen Verständnis von Arbeit als 'ausführende' Arbeit. Diese Diskussion zum Wandel von Arbeit fällt konzeptuell hinter dem in der Industriesoziologie längst vorhandenen Begriff von Arbeit gerade auch als 'geistige' Arbeit zurück. Demgegenüber richtet sich die hier zur Diskussion gestellte Erweiterung auf die Abgrenzung zwischen gegenstandsbezogener Arbeit und sozialer Interaktion sowie die Dominanz planmäßig-rationalen Handelns. 2. Die Abgrenzung zwischen instrumenteller, auf die Bearbeitung materieller und immaterieller Objekte gerichteter Arbeit einerseits und sozialer Interaktion andererseits verliert in zweifacher Weise an Trennschärfe: Zum einem durch personenbezogene Arbeit im Bereich von Dienstleistungen (front-line-work); zum anderen durch die Integration von Kooperation als Arbeitsaufgabe im Rahmen neuer gruppen-, projekt- und teamorientierten Formen der Arbeitsorganisation. Vor diesem Hintergrund werden konzeptuelle Erweiterungen in Richtung von Gefühls-, Emotionsarbeit sowie kooperativen und interaktiven Arbeitshandelns vorgestellt. 3. Eine zweite konzeptuelle Erweiterung bezieht sich auf Grenzen des planmäßigen und kognitiv-rationalen Handelns. Unter Bezug auf Ergebnisse der Professions- und Expertiseforschungen, Untersuchungen zu Grenzen der Informatisierung von Arbeit und künstlicher Intelligenz wird gezeigt, dass speziell bei der Bewältigung von 'kritischen Situationen' andere Vorgehensweisen sowie andere Formen von Wissen und Kompetenzen notwendig sind. 4. Abschließend werden auf der Grundlage der aufgezeigten Erweiterungen der Analyse von Arbeit Konsequenzen für das Verständnis 'humaner Arbeit' sowie der kritischen Analyse der empirischen Erscheinungsformen von Arbeit und der Gestaltung von Arbeit umrissen." (Autorenreferat)
- Published
- 2006
14. Expertisierung oder Zementierung von 'Normalität': Gefühlsarbeit in der täglichen Arbeit der ambulanten Altenpflege
- Author
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Klement, Carmen, Rehberg, Karl-Siegbert, and Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
- Subjects
ambulante Versorgung ,descriptive study ,Economics ,nursing care for the elderly ,job requirements ,deskriptive Studie ,Federal Republic of Germany ,Experte ,Sociology & anthropology ,qualitative empirical ,empirisch-qualitativ ,Sozialwesen, Sozialplanung, Sozialarbeit, Sozialpädagogik ,Medical Sociology ,professionalization ,ddc:330 ,Gefühlsarbeit ,Berufsforschung, Berufssoziologie ,outpatient care ,Occupational Research, Occupational Sociology ,Professionalisierung ,empirisch ,Social Work, Social Pedagogics, Social Planning ,emotional work ,Wirtschaft ,Arbeitsanforderung ,Bundesrepublik Deutschland ,Altenpflege ,ddc:360 ,expert ,normality ,Soziologie, Anthropologie ,Soziale Probleme und Sozialdienste ,Normalität ,ddc:301 ,Social problems and services ,empirical ,Medizinsoziologie - Abstract
"Die Altenpflege wurde in den letzten Jahrzehnten durch große soziale Wandlungsprozesse geprägt. Die früher vor allem in den Familien geleistete Pflege und Betreuung ihrer alt gewordenen Angehörigen wird immer mehr von ausgebildeten Altenpflegefachkräften übernommen. Zugleich vollzog sich innerhalb dieses Berufsfeldes eine fortschreitende Ausdifferenzierung der zu leistenden Tätigkeiten, was dazu führte, dass sich in der Pflege in einzelnen Teilbereichen Professionsentwicklungen abzeichnen. Einen besonderen Schub erhielt die Entwicklung des Berufs durch die Einführung der Pflegeversicherung im Jahre 1995, die u.a. die ambulante Pflege stark ausweitete. Die zuvor zumeist stationär arbeitenden Altenpflegekräfte bekamen dadurch ein neues Betätigungsfeld, das sich von dem traditionellen Einsatzfeld in Pflegeheimen stark unterscheidet. Neben der genuin pflegerischen Komponente stellt die Gefühlsarbeit - d.h. die professionelle kommunikative und emotionale Betreuung der Klienten und Klientinnen - einen wesentlichen Bestandteil der Altenpflege dar. Wie in der von der Verfasserin durchgeführten empirischen Studie zur Arbeitssituation von examinierten Altenpflegefachkräften in ambulanten Diensten, in der mittels qualitativer Interviews die Selbstbilder und Handlungen der Berufsakteure interpretativ rekonstruiert wurden, deutlich macht, bildet gerade dieser Bereich die Kontrastfolie zu der von Angehörigen geleisteten Arbeit. Wie die Ergebnisse u.a. zeigen, beschäftigen sich die Pflegekräfte neben den durch die Kranken- und Pflegekassen definierten pflegerischen Aufgaben täglich mit den psychosozialen Problemen ihrer Klienten sowie mit den eigenen Gefühlen, die bei der Pflege entstehen. In der Rekonstruktion dieser Auseinandersetzungen zeigte sich, dass gerade bei der Gefühlsarbeit Handeln und Selbstverständnis der Akteure nicht auf die Dichotomie 'Laienarbeit versus Expertentum' reduzieren lässt, sondern vielschichtige Facetten von reflexiver Beruflichkeit und/ oder Professionalität entstehen. Offensichtlich läuft gerade hier der Prozess der Expertisierung oft prekär: Obwohl in den Curricula festgelegt ist, dass Gefühlsarbeit auf einem fundierten Wissen aufbauen sollte, wird sie bislang von den Pflegefachkräften nur selten als eigenständige berufliche Leistung anerkannt und gilt als Tätigkeit, die durch 'weibliche' Charaktereigenschaften geprägt wird. Die gesellschaftliche Wertschätzung der Gefühlsarbeit als berufliche Leistung wird zudem dadurch erschwert, dass sie nicht von der praktischen Pflegehandlung isoliert werden kann. Dies führt dazu, dass bislang Gefühlsarbeit nicht in den Leistungskatalog der Pflegekassen aufgenommen wurde und deshalb auch keine gesonderte Vergütung für diesen Arbeitsbereich vorgesehen ist." (Autorenreferat)
- Published
- 2006
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