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Extrakorporale Membranoxygenierung in der Intensivmedizin
- Source :
- Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie. 2:39-43
- Publication Year :
- 2008
- Publisher :
- Springer Science and Business Media LLC, 2008.
-
Abstract
- Die extrakorporale Membranoxigenation (ECMO) bildet neben einer Vielzahl anderer, konservativer Therapieansatze eine Behandlungsalternative beim schweren, akuten Lungenversagen (veno-venose Systeme) und in Ausnahmefallen auch beim akuten Herz-Kreislaufversagen (veno-arterielle Systeme). Beide Methoden kommen bei hochselektierten Patienten in spezialisierten Zentren zur Anwendung, in Ausnahmefallen ist aber auch ein mobiler Einsatz und auch Transport von Patienten unter ECMO moglich. Kontrollierte Studien konnten bisher keinen Uberlebensvorteil bei Anwendung dieser Technik nachweisen, sie kann jedoch in Einzelfallen lebensrettend sein. Langzeituberlebende Patienten nach Einsatz dieser Technik zeigen signifikante Einschrankungen ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualitat (HRQL), wobei es aber uber Jahre nach Verlassen der Intensivstation zu einer langsamen Normalisierung kommt und schwere Einschrankungen selten sind. Chronische Post-Traumatische Belastungsstorungen (PTSD) und andere stress-assoziierte Erkrankungen finden sich bei Patienten nach ECMO Therapie in bis zu 30% der Falle. Chronische Stresserkrankungen haben einen signifikant negativen Effekt auf die erreichte HRQL und sind im Gesamtverlauf der Rehabilitationsphase zu berucksichtigen.
Details
- ISSN :
- 18628826 and 18628818
- Volume :
- 2
- Database :
- OpenAIRE
- Journal :
- Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie
- Accession number :
- edsair.doi...........921be1f7401090589560b277b9e96552
- Full Text :
- https://doi.org/10.1007/s11800-007-0081-1