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Totale Thyreoidektomie bei amiodaroninduzierter Hyperthyreose: Wann übersteigt das Risiko der konservativen Therapie das Risiko der chirurgischen Behandlung?

Authors :
Meerwein, C.
Vital, D.
Greutmann, M.
Schmid, C.
Huber, G.F.
Meerwein, C.
Vital, D.
Greutmann, M.
Schmid, C.
Huber, G.F.
Publication Year :
2019

Abstract

Zusammenfassung: Amiodaron ist eine wichtige medikamentöse Option zur Behandlung ventrikulärer und supraventrikulärer Arrhythmien. Die amiodaroninduzierte Hyperthyreose (AIH) ist eine gefürchtete Komplikation, welche eine interdisziplinäre Behandlung und ein sorgfältiges Abwägen der Risiken einer konservativen Therapie gegen das Risiko einer totalen Thyreoidektomie erfordert. In diesem Beitrag beleuchten wir die pharmakologischen Grundlagen des Amiodarons und seine vielfältigen Effekte auf die Schilddrüse. Neben Überlegungen zur Diagnostik und zu den Therapieoptionen berichten wir anhand einer Fallserie von unseren positiven Erfahrungen mit der totalen Thyreoidektomie bei AIH. Insbesondere für Patienten, welche zwingend auf eine Weiterführung der Amiodarontherapie angewiesen sind, stellt die Thyreoidektomie bei gutem Timing eine rasche und zuverlässige Behandlung der AIH mit geringen Komplikationsraten und einer sofortigen Verbesserung der Symptomatik dar.

Details

Database :
OAIster
Notes :
German
Publication Type :
Electronic Resource
Accession number :
edsoai.on1103443482
Document Type :
Electronic Resource